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Bei dieser Behandlungsform wird dem Organismus thermische Energie zugeführt, welche als natürliches Hilfsmittel die Heilung von Krankheiten unterstützt. Allgemeine Wirkungen sind dabei eine bessere Durchblutung im angewandten Bereich, eine Senkung des Tonus und verbesserter Stoffwechsel der Muskulatur. Aber auch die Funktion innerer Organe wird verbessert - man stellt sich das über eine reflektorische Wirkung der Nerven vor (den sog. "kutiviszeralen Reflexbogen“).
Darüber hinaus führt lokale Wärmeanwendung zu einer örtlichen, aber auch allgemeinen Schmerzlinderung, welche über eine allgemeine Entspannung, die erwähnte Senkung des Muskeltonus und eine Entkrampfung zustande kommt. Wir empfehlen eine Anlege- Temperatur von 34-44° und eine Behandlungszeit von 10-30 Minuten einmal täglich, anschließend Nachtruhe oder physiotherapeutische Übungen, die ergänzend bei Schmerzen zu empfehlen sind. Die Anwendung von Wärme zur Schmerzlinderung ist angezeigt bei orthopädischen Erkrankungen oder nach Unfällen, z.B. Abnützungserscheinungen der Wirbelsäule oder der Gelenke, bei rheumatischen Erkrankungen im chronischen Stadium, bei Verkrampfung der Muskulatur und bei Schwellungen nach Überlastung der Weichteile, darüber hinaus nach Verletzungen oder nach Operationen.
Wärmetherapie kommt auch bei inneren Erkrankungen zur Anwendung, etwa bei Leber-Galle- Störungen, Verstopfung, Regelbeschwerden, bei Nieren- und Blasenleiden sowie entsprechender Neigung dazu.
Nicht zuletzt weiß man um positive Wirkungen auf die Psyche: Wir erwarten eine allgemeine Entspannung, sodass lokale Wärme auch bei allgemeiner Nervosität angewandt werden kann.
Nicht angewandt werden darf die Wärmetherapie bei akuten Herzerkrankungen, schwerer Herzschwäche, sehr niedrigem Blutdruck und Verkalkungen der Gefäße im betroffenen Bereich. Auch bei akuten Entzündungen, Fieber, akutem Schub einer rheumatischen Erkrankung, Blutungen oder Geschwüren im Magen-Darm-Bereich, Hitzeunverträglichkeit und Schwangerschaft darf die Wärmetherapie nicht erfolgen. Sollte sich bei der Anwendung ein Gefühl der Taubheit der betroffenen Region einstellen, muss die Behandlung auf der Stelle abgebrochen werden.
Aus medizinischer Sicht bietet der „Thermo Belt“ eine ideale Wärmeapplikation im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule, aber auch bei Nieren- und Blasen- Leidenwie oben ausführlich beschrieben. Neben der Schmerzlinderung wird die allgemein psychisch ausgleichende und entspannende Wirkung den positiven Effekt des „Thermo- Gurts“ verstärken. Kälteempfindliche Personen werden bei niedrigen Außentemperaturen seine Verwendung auch bei Aktivitäten im Freien zu schätzen wissen.
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